Alle Unterlagen sind so aufgebaut, dass Lehrpersonen das Praxisfenster selbstständig durchführen können. Hier finden Sie die drei Umfänge, die Zeitpläne und Antworten auf häufige Fragen.
Minimalprogramm rund 7 Lektionen (315 Minuten), Kompaktprogramm rund 10 Lektionen (445 Minuten), Vollprogramm rund 17 Lektionen (745 Minuten), jeweils plus Besuchstag.
Zeitvarianten
Minimalprogramm
Die sechs wichtigsten Module: 1.2, 1.3, 2.2, 2.6, 2.7 und 2.8. Rund 7 Lektionen plus Besuchstag.
Passt, wenn … die Betriebe schon feststehen und wenig Zeit zur Verfügung steht.
Funktioniert nur, wenn alle Kinder schon einen Betrieb haben.
Alle 13 Module und alle 8 Journal-Aufträge. Rund 17 Lektionen plus Besuchstag.
Passt, wenn … an den Fähigkeiten gearbeitet wird, die Kinder sich selbst kennenlernen und der Betriebsbesuch optimal vor- und nachbereitet wird. Die Journal-Aufträge sind regelmässig und gezielt in den Unterricht eingebettet.
Die Module verteilen sich auf die Wochen vor dem Besuch, die Nachbereitung folgt in der Woche danach. Das Minimalprogramm braucht etwa 4 Wochen, das Kompaktprogramm 6 und das Vollprogramm 8.
Passt, wenn … das Praxisfenster regelmässig im Unterricht Platz hat, zum Beispiel in den NMG-Lektionen.
Alle Module in einer Woche, der Besuchstag liegt in dieser Woche. Die Journal-Aufträge und 1.4 «Mein Vorbild» können danach folgen.
Passt, wenn … die Umsetzung als Projektwoche erfolgen soll, allenfalls auch in Zusammenarbeit mit anderen Lehrpersonen im Team. Wichtig ist, dass die Betriebe schon vorher gefunden sind.
Wo brauche ich meine Fähigkeiten zu Hause, im Verein, in der Freizeit?
in Entwicklung
3
Fähigkeitsfenster in Berufen
6. Klasse, Herbst
Berufe beobachten und befragen, verbunden mit dem zweiten Zukunftstag.
in Entwicklung
4
Mein Praxisfenster-Pass
6. Klasse, Frühling
Profil, Lieblingstätigkeiten und Fragen für die Berufswahl, zum Mitnehmen in die Oberstufe.
in Entwicklung
Ende 6. Klasse
Stufenwechsel · Oberstufe
Mit dem Stufenwechsel endet das Praxisfenster-Journal. Der Praxisfenster-Pass geht mit in die Oberstufe, wo die Berufswahl beginnt.
Zukunftstag oder anderer Betriebsbesuch?
Beides funktioniert. Am Zukunftstag begleiten die Kinder eine Bezugsperson zur Arbeit; die Betreuung liegt bei ihr. Bei einem anderen Betriebsbesuch wählt die Schule Datum und Betriebe selbst, auch ein Halbtag oder ein gemeinsamer Besuch der ganzen Klasse ist möglich.
Rollen
Kinder
erkunden, beobachten, fragen, probieren aus und denken nach.
Lehrperson
schafft den Rahmen, begleitet Lernweg und Austausch, ist am Besuchstag erreichbar.
Eltern und Bezugspersonen
unterstützen bei Journalen zu Hause, Betriebssuche und Reflexion.
Betriebe
öffnen ihre Tore für interessierte Schüler:innen und haben eine Ansprechperson, welche die Arbeit mit jungen Menschen schätzt.
Checkliste für den Start
☐
☐
☐
☐
☐
☐
☐
☐
☐
☐
Häufige Fragen
Was, wenn wenig Zeit vor dem Betriebsbesuch vorhanden ist?
Es wird empfohlen, das Praxisfenster als Projektwoche mit den wichtigsten Modulen durchzuführen (Minimal- oder Kompaktprogramm). Wichtig ist, dass die Betriebe vorher schon gefunden sind.
Muss ich alle Module durchführen?
Es wird empfohlen, sicher 1.2, 1.3, 1.5, 2.1, 2.2, 2.3, 2.6, 2.7, 2.8 durchzuführen. Die 4 Journal-Aufträge helfen den Schüler:innen, sich vertieft mit ihren Ressourcen zu befassen. Freiwillig und zur Vertiefung: 1.1, 1.4, 2.4, 2.5 sowie die Journal-Aufträge 5–8. Stehen die Betriebe schon fest und ist die Zeit knapp, reicht das Minimalprogramm mit 1.2, 1.3, 2.2, 2.6, 2.7, 2.8.
Wie viel Vorbereitung braucht es?
Pro Modul etwa 15–30 Minuten. Detailplanung lesen, kopieren, Material bereitstellen. Für 2.4 Karton sammeln, für 2.3 die Platzhalter in den Vorlagen anpassen.
Was, wenn ein Kind keinen Betrieb findet?
Das Schulhaus ist auch ein Betrieb. Das Manual 2.7 enthält ein Tagesprogramm mit Hausdienst, Sekretariat, Bibliothek und Hort.
Was gilt rechtlich?
Das Merkblatt in Modul 2.3 fasst Versicherung, Aufsicht und Jugendarbeitsschutz zusammen. Klären Sie die Punkte zusätzlich mit Ihrer Schulleitung.
Was ist die Praxisfenster-Mappe?
Jedes Kind sammelt alle Blätter in einer eigenen Mappe, zum Beispiel einer Sichtmappe oder einem Schnellhefter. Am Ende zeigt sie, was das Kind über sich und die Arbeitswelt herausgefunden hat.
In welchen Formaten gibt es die Unterlagen?
Arbeitsblätter und Planungen als PDF und Word (bearbeitbar, auch in Google Docs), Folien als PowerPoint und PDF. In den Folien lassen sich die Antworten der Klasse direkt eintippen.