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2.8

Modul 2.8

Präsentation & Reflexion Betriebsbesuch

Vom Praxisort zurück ins Klassenzimmer

145'Einzelarbeit, AusstellungObligatorisch
Detailplanung drucken (PDF)

Auf einen Blick

Die Kinder gestalten ein Poster und zeigen in einer Ausstellung, was sie entdeckt haben.

Ziel

Die Kinder verarbeiten ihren Besuch in einem Poster, beantworten ihre Lernfrage und zeigen in einer Ausstellung, welche Fähigkeitsfenster sie im Betrieb entdeckt haben.

Output

Ein Poster pro SuS und eine Ausstellung vor der Klasse, den Eltern oder den Betrieben.

Fähigkeitsfenster

  • Sprache
  • Raum & Bild
Sozialform
Einzelarbeit, Austausch zu zweit, Ausstellung als Galerierundgang

Lernziele

Die Kinder können …

  • SuS können ihre Erfahrungen aus dem Betrieb strukturiert darstellen und ihre Lernfrage beantworten.
  • SuS können ihre Erkenntnisse auf eigene Fähigkeitsfenster und Interessen beziehen.
  • SuS können vor Publikum präsentieren und Fragen beantworten.

Agenda

  1. Reflexion15'
  2. Austausch10'
  3. Poster-Auftrag10'
  4. Gestalten60'
  5. Probe5'
  6. Aufbau5'
  7. Galerierundgang30'
  8. Abschluss10'

Ablauf

  1. Reflexion 15'

    Lehrperson

    • Ruhige Schreibzeit für die Abschlussseite im Logbuch.

    Kinder

    • Vervollständigen Seite 11: Lernfrage beantwortet? Überraschungen? Eigene Fähigkeitsfenster?

    Material: Folie 2, Logbuch S. 11

    Sozialform: Einzelarbeit

  2. Austausch 10'

    Lehrperson

    • Drei Fragen zeigen.

    Kinder

    • Erzählen sich zu zweit von ihrem Tag.

    Material: Folie 2

    Sozialform: zu zweit

  3. Poster-Auftrag 10'

    Lehrperson

    • Die sechs Felder und die Checkliste erklären. Beispielposter zeigen (Folie 4 oder Fotos unten).

    Kinder

    • Planen ihr Poster auf dem Auftragsblatt.

    Material: Folien 3–5, Auftragsblatt

    Sozialform: Plenum

  4. Gestalten 60'

    Lehrperson

    • Begleiten. Auf Lesbarkeit aus zwei Metern und auf Bildlegenden achten.

    Kinder

    • Gestalten ihr Poster.

    Material: Plakatpapier, Fotos, Material

    Sozialform: Einzelarbeit

  5. Probe 5'

    Lehrperson

    • Zeit ansagen.

    Kinder

    • Präsentieren ihr Poster einmal einer Partnerin oder einem Partner (2 Minuten).

    Material: Poster

    Sozialform: zu zweit

  6. Aufbau 5'

    Lehrperson

    • Ausstellungsplätze verteilen.

    Kinder

    • Hängen die Poster an die Wand oder legen sie auf die Pulte.

    Material: Klebeband

    Sozialform: Plenum

  7. Galerierundgang 30'

    Lehrperson

    • Zwei Runden à 15 Minuten. Die Hälfte präsentiert, die andere Hälfte besucht. Dann wird gewechselt.
    • Feedback-Karten verteilen.

    Kinder

    • Präsentieren (2–3 Minuten pro Besuch) oder besuchen Poster und schreiben Feedback-Karten.

    Material: Folien 6–7, Feedback-Karten

    Sozialform: Ausstellung

  8. Abschluss 10'

    Lehrperson

    • Abschlussrunde moderieren.

    Kinder

    • «Was nehme ich mit? Welche Fähigkeitsfenster habe ich neu entdeckt?»

    Material: Folie 8

    Sozialform: Plenum

So kann es aussehen

Poster Bodenleger
Poster Kita
Poster Reithof
Poster Nähatelier

So können Sie einsteigen

«Ihr wart in der Arbeitswelt unterwegs und habt viel entdeckt. Heute bringt ihr diese Entdeckungen zurück ins Klassenzimmer:

mit einem Poster, das zeigt, was ihr gesehen, gefragt und selbst gemacht habt. Und welche Fähigkeitsfenster ihr dabei bei euch entdeckt habt.»

Material und Vorbereitung

  • Logbuch
  • Auftragsblatt «Mein Poster» (PF_2.8_Auftrag-Poster), 1 pro SuS
  • Plakatpapier A2 (oder A3), Stifte, Leim, Scheren
  • Ausgedruckte Fotos aus dem Betrieb und Fotos der Modelle aus 2.4
  • Feedback-Karten «Zwei Sterne und ein Wunsch» (im Auftragsblatt)
  • Klebeband, um die Poster an die Wand zu hängen, oder die Poster auf den Pulten auslegen
  • Folien 2.8 und Einladung an Eltern und Betriebe (Elternbrief 2.3)

Für die Planung

Material für die Kinder

Tipps und Stolpersteine

  • Die Ausstellung kann auch separat stattfinden, z. B. an einem Elternabend. Die Betriebe ebenfalls einladen.
  • Fotos von Personen nur verwenden, wenn die Erlaubnis vorliegt (Anmeldetalon 2.3).
  • Den Betrieben nach der Ausstellung ein Foto des Posters mit einem Dank schicken.
  • Das Feedback mit «Zwei Sterne und ein Wunsch» lenken. So bleibt es konkret und freundlich.
  • Die Poster danach im Schulhaus aufhängen. So sehen auch andere Klassen, was entstanden ist.
  • Ausblick: Welche Fähigkeitsfenster haben die Kinder neu entdeckt? Das ist ein guter Anknüpfungspunkt für Teil 3 Wirtschaftsbildung oder einen zweiten Besuch.

Einfacher / Anspruchsvoller

Einfacher

  • Nur vier der sechs Felder gestalten (1, 2, 4, 5).
  • Präsentation mit den Satzanfängen vom Auftragsblatt.

Anspruchsvoller

  • Ein zusätzliches Feld zur Frage, wie der Betrieb mit anderen Betrieben zusammenhängt (z. B. Lieferanten, Kundschaft).
  • Statt eines Posters ein Storybook oder ein kurzes Video (mit Erlaubnis aller Gefilmten).

Zukunftstag oder anderer Betriebsbesuch?

Nach einem gemeinsamen Besuch gestalten die Gruppen je ein Poster zu ihrem Wahlauftrag. Zusammen ergeben sie ein Gesamtbild des Betriebs.

Lehrplan 21

  • NMG.6.3f Produktions- und Dienstleistungsbetriebe der nahen Umgebung erkunden und typische Abläufe dokumentieren (z.B. Aufgaben und Ziele des Betriebes)
  • NMG.6.2e ausgewählte Berufe anhand von Kriterien vergleichen (z.B. Tätigkeiten, Anforderungen)
  • NMG.1.1e Vorstellungen für ihre Zukunft entwickeln und davon erzählen (z.B. Berufswunsch, Hobbys)
  • D.3.B Monologisches Sprechen (präsentieren)
  • Überfachlich Selbstreflexion (personale Kompetenzen)

Nach dem Modul

Aufbewahren
Poster aufhängen und fotografieren. Logbuch und Journale bleiben in der Mappe und ergeben zusammen ein persönliches Stärkenprofil.
Weiter
Abschluss von Teil 1 und 2 des Praxisfensters. Optional folgt Teil 3 Wirtschaftsbildung.